Willem C. Vis Moot Court

Beim Willem C. Vis International Commercial Arbitration Moot Court handelt es sich um einen internationalen Wettbewerb im Rechtsbereich. Die Teilnahme von über 300 Universitäten aus rund 65 Ländern am Moot Court unterstreicht die internationale Bedeutung für Rechtsstudenten. Nicht zu unrecht wird der Moot auch als „Olympics of International Trade Law“ bezeichnet.

Das simulierte Schiedsverfahren ermöglicht motivierten Rechtsstudenten einen praxisnahen Einblick in das internationale Privatrecht. Gegenstand des Moots ist ein Sachverhalt, der den internationalen Güterkauf behandelt und dem CISG (Wiener Kaufrecht) unterliegt. Zusätzlich müssen auf der prozessrechtlichen Seite Fragen der Schiedsgerichtsbarkeit bearbeitet werden.

Ein Moot-Team setzt sich normalerweise aus 4 – 6 Rechtsstudenten zusammen. Jedes Team erstellt zuerst eine Klageschrift (Memorandum for Claimant) und danach eine Klageerwiderung (Memorandum for Respondent) auf die Klageschrift einer anderen Universität.

Höhepunkt des Wettbewerbs sind die Verhandlungen in Wien im April. Dort vertreten die Teams die Parteien vor erfahrenen Schiedsrichtern, die nach mehreren Runden den Sieger küren.